Maratona dles Dolomites 2013

 

Team

 Am 30.06.2013 fand der diesjährige Maratona dles Dolomites statt und die Bergziegen Klaus, Jörg, Rainer und Stefan waren alle zum ersten Mal dabei. 138 KM und 4190 Höhenmeter mit den klassischen Dolomiten-Pässen galt es zu bewältigen. Während die Distanz keine wirkliche Herausforderung darstellt, sind die Höhenmeter zu dem doch recht frühen Zeitpunkt in der Saison durchaus anspruchsvoll, insbesondere wenn man bedenkt, dass die Vorbereitung aufgrund des schlechten Wetters im Frühjahr natürlich nicht optimal gestaltet werden konnte. Aber der Reihe nach.

Als wir am Freitagnachmittag in La Villa ankamen, hatte es im Tal gerade mal 8 Grad. Morgens hatte es geschneit und die Gipfel waren alle frisch gezuckert. Aber die Wettervorhersage für den Sonntag war gut (kühl aber trocken), das war die Hauptsache. Schon am Freitag waren die austragenden Orte voll und ganz in der Hand des Radsports, was bei rd. 9500 überwiegend italienischen Teilnehmern kein Wunder ist. Am Samstag stand noch eine kleine Ausfahrt auf dem Programm, wobei „klein“ hier durchaus unterschiedlich ausgelegt wurde. Klein reichte von kompletter Sella Ronda bis nur Valparolo rauf und wieder runter J

Am Sonntagmorgen war es dann endlich soweit. Die Wetterbedingungen waren sehr gut. Weitgehend blauer Himmel bei kühlen 6 Grad mit Aussicht auf steigende Temperaturen im Tagesverlauf.  Bis auf Klaus  mussten alle Bergziegen aufgrund der erstmaligen Teilnahme in der letzten Startgruppe starten. Es war also bei der Menschenmasse am Start nochmal Geduld gefragt, bis es endlich los ging.  Bis alle Teilnehmer über die Startlinie gerollt waren vergingen gut 40 Minuten. Bei der ersten Auffahrt zum Passo Compolongo konnte entsprechend von freier Fahrt keine Rede sein, aber dem Spass tat dies keinen Abbruch. Zwar war es auch bei der Auffahrt zum Pordoi hier und da noch etwas eng, aber es wurde insgesamt diszipliniert gefahren, insbesondere auch in den Abfahrten. Es war durchaus möglich sich durch das riesige Fahrerfeld nach Vorne zu kämpfen und spätestens bei der Auffahrt zum Passo Sella war es nicht anders, als bei vergleichbaren Veranstaltungen.

Erwartungsgemäß war die Auffahrt zum Passo Giau die anspruchsvollste. Die Steigung lässt über die gesamte Distanz kaum einmal spürbar nach. Wir waren uns nachher einig, dass der Giau ein „Drecksberg“ ist, wenn auch landschaftlich sehr hübsch. Schließlich kamen alle Bergziegen unfall- und defektfrei wieder im Ziel in Corvara an.

Der Maradolo ist eine perfekt organisierte Veranstaltung in einer außergewöhnlichen Atmosphäre und kann jedem nur wärmstens empfohlen werden. An dieser Stelle auch nochmal Danke an Tine, Claudia und Nobby für die moralische Unterstützung!

Hier die Ergebnisse:


 

Zeit

Platzierung Gesamt

Platzierung AK

Klaus

7:16.48,2

1941

483

Jörg

6:15.59,9

586

127

Rainer

7:01.54,9

1626

351

Stefan

6:32.53,0

911

125

 

Holzrad

 

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